Simultandolmetschen

Beim Simultandolmetschen werden die Information vom Dolmetscher im Gegensatz zum Konsekutivdolmetschen fast gleichzeitig aus der Ausgangssprache in die Zielsprache übersetzt. Die Dolmetscher arbeiten dabei in schalldichten Kabinen – s.g. Dolmetschkabinen – und haben weder direkten Kontakt zum Auditorium noch zum Redner.

Weltsprachen bietet Simultandolmetsch-Dienste für jeden Anlass. Ob internationale Konferenzen, Vorträge oder andere mehrsprachige Events, unsere erfahrenen Dolmetscher gewährleisten den reibungslosen Ablauf Ihrer Veranstaltung.

Unser Angebot umfasst

  • Kabinendolmetschen
  • Relaisdolmetschen
  • Flüsterdolmetschen
  • …und vieles mehr

Wenn Sie unsere Simultandolmetsch-Dienste in Anspruch nehmen wollen, wählen Sie beim Anfordern eines unverbindlichen Angebots bitte die entsprechende Option aus.

Sollen Sie noch Fragen zu unserem Angebot haben, kontaktieren Sie uns.

InfoDie Schwierigkeiten beim Simultandolmetschen

1. Zeitmangel:
es gibt natürliche Grenzen der Verarbeitung der Information durch das menschliche Gehirn; mit einem Durchschnittstempo von 120 Wörtern pro Minute beim Vorlesen und einem durchschnittlichen Umfang einer A-4 Seite in englischer Sprache von ca. 360 Wörtern wird der Dolmetscher mindestens 3 Minuten für die Verarbeitung dieser Information brauchen, was eine natürliche Grenze darstellt;

2. Sprechgeschwindigkeit des Redners: sollte der Redner schneller als 120 Wörter pro Minute sprechen, wird das Dolmetschen sehr stark erschwert – und in manchen Fällen sogar unmöglich gemacht - da jeder Dolmetscher sowohl ein individuelles Kurzzeitgedächtnis als auch die Methode der Erinnerung der Information hat; die s.g. Verspätung des Dolmetschers bei der Wiedergabe der Information hat eine natürliche Grenze, die nicht überschritten werden kann; als Paradebeispiel dafür gilt die Tatsache, dass eine Erhöhung der Sprechgeschindigkeit des Redners (z.B. auf 170 Wörter/Minute statt 120) ein sichers Absinken des Dolmetschtempos nach sich zieht – Dolmetscher sprechen von einer „Weigerung“ der möglichen Überforderung (Aussetzer oder Black-Out);

3. Spontanes Sprechen des Dolmetschers während des Vorlesens vom Blatt des Redners: beim Vorlesen des Textes sind es nicht selten mehr als 20 Wörter bis der Redner eine Pause einlegt, die für den Dolmetscher notwendig ist, um das Gesagte zu verarbeiten; da dies jedoch die natürlichen Grenzen der Wahrnehmung-Wiedergabe sprengt, empfinden die Dolmetscher solches Vorlesen als eine Herausforderung, der kaum jemand gewachen ist; beim spontanen Sprechen des Redners hingegen sind es nur max. 9 Wörter, die eine normale Sprechgeschindigkeit (120 Wörter/Minute) darstellen und dem Dolmetscher ebenfalls ein spontanes Sprechen erlauben.