Simultandolmetschen

Bestimmt kennen Sie aus dem Fernsehen den "Knopf im Ohr" bei ausländischen Gästen in Live-Sendungen. Diese beanspruchen in der Regel einen Simultandolmetscher, sodass sie mit den Gastgebern der Sendung nahezu in Echtzeit kommunizieren können. Denn beim Simultandolmetschen werden die Information vom Dolmetscher im Gegensatz zum Konsekutivdolmetschen fast gleichzeitig aus der Ausgangssprache in die Zielsprache übersetzt. Die Dolmetscher arbeiten dabei in schalldichten Kabinen – so genannten Dolmetschkabinen – und haben weder direkten Kontakt zum Auditorium noch zum Redner. Denn für den Simultandolmetscher muss während seiner Arbeit höchste Konzentration gewährleistet sein. Wir verfügen über viele Kontakte zu Simultandolmetschern in Wien und Umgebung, sodass es auch möglich ist, für längere Veranstaltungen Dolmetschteams zum Einsatz kommen zu lassen, die das Simultandolmetschen untereinander aufteilen.

Weltsprachen bietet Simultandolmetsch-Dienste für jeden Anlass. Ob internationale Konferenzen, Vorträge oder andere mehrsprachige Events, unsere erfahrenen Dolmetscher gewährleisten den reibungslosen Ablauf Ihrer Veranstaltung. Kontaktieren Sie uns gern für die Suche nach Ihrem Simultandolmetscher. Wien, als Hauptstadt Österreichs, bietet jährlich zahlreiche Veranstaltungen, auf denen Sprachmittler benötigt werden.

Unser Angebot umfasst

  • Kabinendolmetschen
  • Relaisdolmetschen
  • Flüsterdolmetschen
  • …und vieles mehr

Wenn Sie unsere Simultandolmetsch-Dienste in Anspruch nehmen wollen, wählen Sie beim Anfordern eines unverbindlichen Angebots bitte die entsprechende Option aus.

Sollen Sie noch Fragen zu unserem Angebot haben, helfen wir Ihnen gerne weiter.

Simultandolmetschen

Die Schwierigkeiten beim Simultandolmetschen

1. Zeitmangel:
es gibt natürliche Grenzen der Verarbeitung der Information durch das menschliche Gehirn; mit einem Durchschnittstempo von 120 Wörtern pro Minute beim Vorlesen und einem durchschnittlichen Umfang einer A-4 Seite in englischer Sprache von ca. 360 Wörtern wird der Dolmetscher mindestens 3 Minuten für die Verarbeitung dieser Information brauchen, was eine natürliche Grenze darstellt;

2. Sprechgeschwindigkeit des Redners: sollte der Redner schneller als 120 Wörter pro Minute sprechen, wird das Dolmetschen sehr stark erschwert – und in manchen Fällen sogar unmöglich gemacht - da jeder Dolmetscher sowohl ein individuelles Kurzzeitgedächtnis als auch die Methode der Erinnerung der Information hat; die s.g. Verspätung des Dolmetschers bei der Wiedergabe der Information hat eine natürliche Grenze, die nicht überschritten werden kann; als Paradebeispiel dafür gilt die Tatsache, dass eine Erhöhung der Sprechgeschwindigkeit des Redners (z.B. auf 170 Wörter/Minute statt 120) ein sicheres Absinken des Dolmetschtempos nach sich zieht – Dolmetscher sprechen von einer „Weigerung“ der möglichen Überforderung (Aussetzer oder Black-Out);

3. Spontanes Sprechen des Dolmetschers während des Vorlesens vom Blatt des Redners: beim Vorlesen des Textes sind es nicht selten mehr als 20 Wörter bis der Redner eine Pause einlegt, die für den Dolmetscher notwendig ist, um das Gesagte zu verarbeiten; da dies jedoch die natürlichen Grenzen der Wahrnehmung-Wiedergabe sprengt, empfinden die Dolmetscher solches Vorlesen als eine Herausforderung, der kaum jemand gewachsen ist; beim spontanen Sprechen des Redners hingegen sind es nur max. 9 Wörter, die eine normale Sprechgeschwindigkeit (120 Wörter/Minute) darstellen und dem Dolmetscher ebenfalls ein spontanes Sprechen erlauben.